Mehr zur Heimatpflege Niederstaufen
Das schöne Heimatstubenlogo wurde von der Niederstaufner Künstlerin Claudia Wiedenroth gestaltet und den Heimatpfleglern gespendet.
Es zeigt die Niederstaufner Pfarrkirche neben dem ehemaligen Schulgebäude. Im Hintergrund sieht man ein weiteres Wahrzeichen des Dorfes, den Kreuzberg. Copyright Claudia Wiedenroth!
Regelmäßig organisieren wir Ausstellungen in der ehemaligen Niederstaufener Schule, in welcher unsere Heimatstube untergebracht ist.
Die Niederstaufener Schule liegt gegenüber der Niedertstaufener Dorfkirche am Dorfplatz.
Die Öffnungszeiten der Ausstellungen werden in der örtlichen Presse bekannt gegeben.
Schulunterricht fand in Niederstaufen seit der Einführung der allgmeinen Schulpflicht wohl im ehemaligen Mesmerhaus statt, das später die Alte Schule genannt wurde.
Im Herrschaftsbereich der Habsburger, zu dem auch das Westallgäu gehörte, wurden die Eltern schon seit Maria Theresias Zeiten (1717/1740-1780) angehalten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Mit der Herrschaftsübernahme durch die Bayern 1806 galt auch in unserem Dorf die am 23.12.1802 eingeführte bayerische Schulpflicht.
Spätestens von diesem Zeitpunkt an, wird es ein Schulgebäude, allerdings wohl nur mit einem Raum und einem hauptamtlichen Lehrer für alle Klassen gegeben haben.
In Niederstaufen ist das bereits genannte Mesnerhaus, das 1989 abgerissen wurde, wohl das erste und am längsten genutzte Schulgebäude. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts Klassenbildung üblich wurde, d. h. dass die Klassen 1 bis 3 und 4 bis 7 in jeweils einem Raum von zwei Lehrerkräften unterrichtet wurden, brauchte man mehr Platz.
Ab 1927 ist in Niederstaufen belegt, dass die sog. Unterklasse im Obergeschoß des Feuerwehrhauses meist von „Fräuleins“, also Lehrerinnen, unterrichtet wurde, während die sog. Oberklasse ihren Unterricht weiterhin im Mesnerhaus von einer männlichen Lehrkraft erhielt.
Schon in den Dreißiger Jahren dachte man, um die räumliche Trennung aufzuheben, über den Bau eines neuen Schulgebäudes nach. Erste Pläne sahen den Neubau zwischen Feuerwehrhaus und Gasthof Rößle, etwa auf Höhe der heutigen Anwesen Allgäustrße 34 und 36 vor.
Der Zweite Weltkrieg ließ einen kostenträchtigen Kulturbau nicht zu, da das Geld in die Mordmaschinerie gepumpt werden musste.
Umso erstaunlicher aber ist es, dass bereits wenige Jahre nach dem katastrophalen Zusammenbruch des Nazi-Größenwahns der Schulneubau in Niederstaufen am jetzigen Dorfplatz in Angriff genommen und schon 1950 fertig gestellt werden konnte.
Ihre Selbstständigkeit verlor die Volksschule Niederstaufen im Zuge der Schulreform 1972 und war spätestens nach dem Neubau der Verbandschule in Weißensberg als Schulgebäude ständig gefährdet.
Immer wieder konnten Eltern und politisch aktive Bürger die Angriffe abwehren bis zum Ende des Schuljahres 2006/2007.
Seitdem gehen Niederstaufener und Sigmarszeller Kinder nach Weißensberg in die Grundschule.
Das Niederstaufener Schulgebäude beherbergt nun einen Proberaum der Musikkapelle Niederstaufen. Ein weiteres ehemaliges Klassenzimmer wurde in einen Turn- und Gymnastikraum umgewidmet, welcher vorwiegend vom TSV Niederstaufen genutzt wird, bei Dorfveranstaltungen jedoch auch für andere Zwecke genutzt wird (z. B. an Fasnacht für das Café Ole, für das Kasperltheater und Weihnachtsbazar am FiZ, als Ausstellungsraum für die Häuserbanner der Heimatpflegler, etc.). Im dritten großen Raum (ehemals Sportraum der Schule) wurde die Heimatstube eingerichtet, wogegen das Dorfarchiv im ehemaligen Rektorat eine Heimat gefunden hat.
Hier stellen wir Ihnen unsere Produkte und Dienstleistungen vor. Diese Seiten werden stets aktuell gehalten. Sollten Sie trotzdem einmal nicht finden, was Sie suchen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf – wir helfen Ihnen gerne weiter.
* 27.01.1782 in Geißlehen
+ 21.08.1852 in Geißlehen
Stifter des Kaplaneibenefiziums in Niederstaufen
Namensgeber für den Matthias-Spieler-Weg.
Seine Stiftung un die der Geschwister Hämmerle von Hölzlers waren an die Bedingung geknüpft, dass die politische Gemeinde Niederstaufen den künftigen Kaplänen eine standesgemäße Behausung zur Verfügung stellte.
So wurde 1856 das Kaplaneihaus, heute Allgäustraße 28, errichtet.
Martin Vögel
*01.09.1864 in Niederstaufen
+ 16.02.1941 in Niederstaufen
Landwirt, Ökonomierat
Bürgermeister von Niederstaufen 1901-1929
Distriktsrat in Niederstaufen,
Bezirksamt Lindau
Landtagsabgeordneter der Zentrumspartei
Wkr. Immenstadt/Schw: 1905/07
Wkr. Lindau/Schw: 1907/11
Wurde 1933 als „Schwarzer“, d. h. Mitglied der Zentrumspartei, unter Hausarrest gestellt.
Josef Greising
* 31.03.1885 in Niederstaufen
+ 15.11.1969 in Niederstaufen
Wagnermeister und Landwirt
Feuerwehrkommandant 1919-1932
Vorstand der Feuerwehr 1932-1940
Bürgermeister von Niederstaufen 1929-1939
Johann Baptist Wolfgruber
Ortspfarrer in Niederstaufen 1926-1938
Begründer des Wendelingsrittes auf den Kinberg 1931
Verdienstvoller Erforscher der Dorfgeschichte,insbesondere der Geschichte einzelner alter Anwesen.
Herlinde Koelbl, geb. Traut
* 31.10.1939 in Niederstaufen
wohnhaft in Neuried bei München
National und international anerkannte Fotografin und Journalistin.
Gebhard Strodel
*1900 - +1974
Langjähriger Bürgermeister (1938-1972) und Ehrenbürger von Niederstaufen.
Das Gemeindeamt betrieb er in dieser Zeit von seinem Wohnhaus im Immen (> zur Hausgeschichte) aus.
Heimatverein Niederstaufen 2022 e.V.
Allgäustraße 36 . 88138 Niederstaufen
Telefon +49 08388 982537
© wolfgang.b.sutter@gmail.com
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